Und da sind wir wieder! Wir hatten uns das letzte Mal von Bocas del Toro aus gemeldet. Und da hatten wir einen sehr langen Weg bis zu unserem Insektenhaus in Torio, welches wir aufgrund einer sehr blumigen Rezension auf AirBnb gefunden hatten. Aber dazu später.
Von Almirante nach Torio sind es fast 7 Stunden Fahrt. Als erstes mussten wir in Santiago einen Stop machen. Also Santiago nicht de Chile und auch nicht de Compostella, offenbar heisst fast jedes spanischsprachige Kaff Santiago irgendwas…

In Santiago mussten wir unsere SIM-Card aufladen. Wir fanden auch tatsächlich einen Shop von Tigo, unserem Mobilfunkanbieter. Aber oweh, das Guthaben aufladen kann man dort nicht. Wir müssen in den Elektronikladen vis-a-vis. Häää? Jaja, wir sollen da reingehen, der macht das schon. Im Elektronikladen sass ein Chinese. Der sprach zwar kein Wort Englisch, aber das mit dem Aufladen hat er irgendwie hingekriegt:

Und weiter ging es auf holperigen Strassen in Richtung Insektenhaus. Plötzlich, dort irgendwo zwischen zwei überdimensionalen Schlaglöchern, fiel Marco plötzlich auf, dass es dieses Jahr noch gar nicht geregnet hatte. Häää??? Ach ja, wir hatten den 2. Januar und es hatte tatsächlich im 2025 noch nicht geregnet.
Rummmmssss!!!
Genau in diesem Moment prasselte die Sturzflut von oben auf unser Autodach. Es goss aus Kübeln! Es war doch tatsächlich, als müsste der Regen die verpassten 2 Tage jetzt noch schnell kompensieren. Wir nahmens mit Humor.

Das Insektenhaus
Was wir weniger mit Humor nahmen, war die Anreise zum Insektenhaus. Erst einmal war da, wo laut Maps eine Zufahrtsstrasse hätte sein müssen, ein Privatgrundstück mit einem riesigen verschlossenen Tor. Wir fuhren dann dort etwas im Regen hin und her und fanden eine noch nicht kartografierte Schlaglochpiste, die sich zielstrebig in Richtung Insektenhaus schlängelte.
Und schon waren wir da. Und kriegten die Tür nicht auf. Also korrekt muss man sagen, wir bekamen beide Türen nicht auf. Das Haus hatte eine Hinter- und eine Vordertür -jeweils Doppeltür mit Eisengitter vorne dran- und wir hatten drei Schlüssel in der Hand, die zwar ALLE in JEDES Schloss passten, sich dort aber nicht bewegen liessen. Erschwerend kam noch hinzu, dass es mittlerweile dunkel war und wir mit der Handylampe dort an den verrosteten Schlössern herumfuchteln mussten. Es regnete immer noch!
Nachdem wir die hintere Gittertür irgendwie aufgewuchtet hatten, mussten wir noch die schwere Holztür aufwuchten. Nach einigem Gefluche bemerkten wir, dass man den Schlüssel zum Öffnen in die andere Richtung drehen muss. Na, da hätten wir ja auch gleich drauf kommen können…!
Vielleicht noch zum Insektenhaus selber: bis auf die holperige Anreise war das Häuschen eigentlich recht hübsch und bis auf die fehlende warme Dusche gab es wirklich nichts zu meckern. Hier mal noch einige Impressionen:





Also nach der üblen Bewertung auf AirBnB hatten wir ja so einiges an Insekten und sonstigen Katastrophen erwartet und wurden da fast ein wenig enttäuscht: keine Krabbelviecher im Haus. Dafür stolperte ich aber beim nächtlichen Rundgang durch das Grundstück über diesen Skorpion:

Ich rief dann den Lorenzo und der kam sofort mit der Schwarzlichtlampe daher, die wir immer extra für Skorpione dabei haben und das gab dann diesen spacigen Disco-Effekt:

Ganz toll waren auch die Sonnenuntergänge an unserem Privatstrand:

Einhundertsiebzehn Schildkröten
Habt ihr schon einmal 117 Schildkröten auf einem Haufen gesehen? Wir auch nicht, bis zu jenem denkwürdigen Tag. Eigentlich wollten wir zu einem Strand fahren, der bei Surfern sehr beliebt ist. Wenn Surfer ihn gern haben, dann gibt es da auf jeden Fall schöne Wellen für unsere Kids. Aus irgendeinem Grund verpassten wir aber die kleine Strasse zum Strand und es gab dann irgendwie meilenweit keine Möglichkeit, auf der schmalen, kurvigen Strasse zu wenden. Plötzlich sah ich auf Google Maps folgenden Eintrag: „Mata Oscura“. Unser Spanisch ist nicht so der Knaller, hätte uns aber eh hier nicht weitergeholfen. Was aber ganz klar weiterhalf, war ein grosses Schild mit einer Meeresschildkröte drauf. Wir waren neugierig und wollten uns das mal anschauen. Auf dem Gelände kam uns eine junge Frau entgegen und fragte, ob sie helfen kann. Zu unserem Glück sprach sie etwas Englisch und so erfuhren wir, dass sie hier eine Schildkrötenstation betreiben, die sich um den Erhalt der örtlichen Meeresschildkröten kümmert. Lorenzo wollte unbedingt eine Schildkröte sehen und so fragte ich, ob das möglich ist. Bedauernd meinte sie, dass sie nur Schildkröteneier haben. Die Gelege seien da hinten und wir können die gerne anschauen.
Also gingen wir da mal gucken:

Ich wurde dann mehr als neugierig und zog ihr die Informationen förmlich aus der Nase. Also sie gehen zweimal am Tag den Strand ab und suchen nach Schildkrötenspuren. Wenn sie welche gefunden haben, graben sie die Gelege aus und setzen sie hier in so ein schnuckeliges weisses Säckli. Nach zwei Monaten schlüpfen die Schildkrötenbabies und dann lassen sie sie hier ins Meer. Spätestens jetzt war auch der Rest der Familie neugierig geworden. Die Dame merkte nun auch langsam, dass sie uns nicht so schnell loswerden würde. Sie holte eine Preisliste. Offenbar kann man bei den Schildkröten-Releases dabei sein und muss dann einen kleinen Obolus entrichten. Wenn wir wollen, setzt sie uns auf eine WhatsApp-Liste und dann informiert sie uns, wenn Babies geschlüpft sind. Die Releases sind dann jeweils bei Sonnenauf- oder -untergang. Ich war begeistert, setzte meine Telefonnummer auf die Liste und hoffte, dass in den kommenden zwei Tagen ein Release stattfindet. Und dass es nicht bei Sonnenaufgang sein würde 😉
Drei Stunden später erhielt ich die Nachricht, dass sie für heute Abend um 18 Uhr Babieschildkröten haben!
Yeahhh!!!!!
Also Lorenzo und ich waren total begeistert und machten einen riesen Kreischer. Marco murmelte was von wegen heimfahren und Kaffee kochen. Mimi und Leonardo wollten in Ruhe Duschen und Gamen und fanden sowieso, dass Schildkröten überbewertet werden.
Nix da!
Heute Abend um 6 gehen wir Schildkröten gucken. Ich habe 52 Jahre lang auf diesen Moment warten müssen, das lass ich mir jetzt nicht nehmen. Auch Marco musste dann irgendwann zugeben, dass dies hier eine einmalige Chance ist. Zumal wir noch nicht einmal früh aufstehen müssen. Leonardo und die Mimi mussten da jetzt halt durch. Es gab Tränen!!!
Wir assen unterwegs noch etwas Streetfood und kamen dann pünktlich wie die Schweizer um 6 Uhr zum Schildkrötenstrand. Im Gelege-Gehege folgende Szene:

Also Hombre da mit dem roten Hut zählte langsam bis 117. Boah eh. 117 Schildkröten? Ja, offenbar hatten wir das seltene Glück, dass heute zwei Gelege geschlüpft waren.









Als dann auch die letzte Schildkröte im Meer verschwunden war, standen wir in der Dämmerung noch eine Weile herum und jeder hing so seinen Gedanken nach. Insgeheim hofften jeder, dass unsere 117 Schildkrötli hier alle in 20 Jahren wieder an diesen Strand zurückkommen und ihre Eier legen würden. Leider sind die Überlebenschancen der kleinen Schildkröten nicht besonders hoch. Pro Gelege schaffen es im Schnitt nur zwei Schildkröten bis zur Geschlechtsreife. Was die Schildkröten in der Zwischenzeit machen, ist eines der letzten grossen Rätsel dieser Welt. Die Babieschildkröten watscheln nach dem Schlüpfen ins Meer und niemand weiss, was dann passiert, bis sie eines Tages als erwachsene Schildkröten am Riff auftauchen.
Übrigens konnte sich unser Leonardo nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch noch für die Schildkröten erwärmen. Ich fand in seinem Tagebuch dieses herzzerreissende Bild einer kleinen Schildkröte:

Playa Morillo
Übrigens haben wir den Strand dann doch noch gefunden, also der wo wir den Abzweig verpasst hatten und deswegen bei den Schildkröten gelandet waren: der berühmte Playa Morillo.

















Streetfood
Ihr habt euch sicher schon gefragt, von was wir uns hier in Panama eigentlich ernähren. Und ehrlich gesagt, fragen wir uns das manchmal selber. Besonders in den abgelegenen Gebieten auf den Inseln ist die Versorgungslage nicht immer ganz einfach und dann träumen wir von Migros und Lidl daheim.
Aber auch hier gibt es Lichtblicke und echte kulinarische Highlights, besonders am Wegesrand. Oft bieten die Einheimischen Selbstgebackenes an oder bereiten einfache Speisen mit wenig Mitteln am Strassenrand zu.
Besondere Begeisterung herrschte immer, wenn wir nach einer längeren Autofahrt an solchen Schubkarren vorbeikamen:


Das Kokoseis war ausgesprochen lecker und erfrischend. Übrigens waren wir die Einzigen, die für das Eis das Auto verlassen haben. Die Panamaer steigen nicht aus dem Auto aus, sondern bestellen es vom Auto aus – Kokosglace drive thru!
In unserem kleinen Kaff bei Torio auf der Halbinsel Azuero war die kulinarische Versorgungslage ausgezeichnet. Hier gab es alles für wenig Geld:


Der absolute Hammer aber war dieser Strassenkoch:

Der hat seine Hotdogs mit dermassen viel Inbrunst gemacht, dass wir Angst hatten zu verhungern, bevor die Hotdogs fertig sind. Zwischendurch ging ihm dann immermal das Zubehör aus und dann wurde Sohnemann vom Handy aufgescheucht und musste in dem Supermarkt im Hintergrund neue Zutaten kaufen.

Was dem aufmerksamen Betrachter des obigen Fotos aufgefallen sein wird: Sohnemann passte optisch nicht so richtig in das Dorf, oder anders ausgedrückt: der sah eher aus wie ein Schweizer Bueb 😉 Und das war natürlich auch uns aufgefallen und Marco – er lernt grad auf Duolingo Spanisch – wollte es genauer wissen. Und fragte Hombre direkt, ob das denn sein Sohn (hijo) sei und warum der denn so hell (blanco) ist. Ob er eine weisse Frau (esposa blanca) hat? Also mir ist ja eigentlich selten was peinlich, aber hier verdrückte ich mich und machte mich unsichtbar. Hombre war dann auch bezüglich der Genetik seines Sohnes nicht sehr gesprächig und bestätigte nur knapp, dass seine Frau tatsächlich weiss ist.
Aber die Hotdogs – eigentlich standen wir ja wegen denen hier so lang herum – waren dann tatsächlich äusserst lecker. Auch wenn die Zubereitung etwas länger dauerte. Gut Ding will halt Weile haben.
Santa Catalina
Irgendwann mussten wir uns von unserem tollen Strandhäuschen (ganz ohne Insekten) verabschieden. Wir haben es sehr gemocht und uns darin wohlgefühlt. Und ganz klar: das gibt eine tolle Bewertung auf AirBnB, auch wenn wir das vielleicht literarisch nicht so hinkriegen wie der Ami, der sich dort so massiv an den Insekten gestört hat 😉
Unser nächstes Ziel war die Ortschaft Santa Catalina, ebenfalls im Süden Panamas an der Pazifik-Küste. Hier befindet sich ein weiteres touristisches Highlight Panamas: die Insel Coiba. Pascal, der ehemalische WG-Kollege von Marco, hatte uns die Insel dringend empfohlen: „Das ist das Galapagos von Panama, da müsst ihr auf jeden Fall hin!“ Ich hatte die Insel während meiner Reisevorbereitungen auch schon auf den Radar gekriegt, sie dann aber schnell verworfen. Laut Reiseführer kostet ein Tagesausflug etwa 100 Dollar! Pro Person!!! Also ganz ehrlich, wir heissen Rocchi und nicht Rockefeller.
Allerdings war nun Marco’s Neugier geweckt und er hatte das Gefühl, da lässt sich preislich sicher noch was machen. Er hat dann in der Ortschaft Santa Catalina tatsächlich jemanden ausfindig gemacht, der uns den Trip für 380 Dollar anbietet, inklusive Nationalpark-Gebühr und Mittagessen plus Getränke. Naja, wir erwarteten keine kulinarischen Höhenflüge.
Jedenfalls ging es am Morgen um 8 Uhr los. Und da kamen wir ein bisschen auf die Welt:

Dieser Anblick bot sich uns am Morgen. Es herrschte das absolute Chaos, alle schrien wild durcheinander und ich hatte das Gefühl, die Tourguides machen das heute zum allerersten Mal. Da lagen etwa 50 Boote kreuz und quer in einem kleinen Zufluss zum Pazifik und es war absolut nicht klar, welcher Koch, Kapitän und Guide zu welchem Boot und zu welcher Gruppe gehörte.
Irgendwann kam ein junger Rasta auf uns zu und erklärte uns, dass er unser Guide ist und das wir auf das Boot da ganz hinten müssen. Ähhh, wie jetzt? Müssen wir über die ganzen Boote drüber hinweg klettern? Mit unserem ganzen Gepäck??? Ne ne, kein Stress. Mit lautem Geschrei wurde der Kapitän samst Boot zu uns manövriert und das Boot fuhr einfach zwischen den ganzen anderen Booten durch. Kommt schon gut, irgendwie.

Und schon knatterten wir mit Vollgas über den Ozean Mit windgeföhnter Frisur freuten wir uns auf Isla Coiba.
Bis plötzlich nach 30 Minuten das Boot langsamer wurde. Wir guckten nacht vorn: da lag ein Boot – ähnlich unserem – auf dem Meer und die hatten offenbar eine Panne oder so. Jemand machte sich hinten am Motor zu schaffen, einige Touristen standen auf dem Boot und guckten zu. Und ich dachte noch so, dass das jetzt blöd ist, weil das uns kostbare Zeit kostet und wir die irgendwie abschleppen müssen. Als ich plötzlich sah, dass der, wo sich scheinbar am Motor des anderen Bootes zu schaffen machte, eine Gopro aus dem Wasser holte. Und da habe ich haarscharf kombiniert, dass man mit einer Gopro ja keinen Motor flickt, aber sehr wohl etwas filmen kann, was da im Wasser ist. Wir machten sehr lange Giraffenhälse und sahen: nichts. Jemand brüllte herüber, dass da ein Wal ist. Und wir sahen . . . immer noch nichts.
Als es plötzlich hinter mir sehr laut schnaufte. Und ich dachte noch so bei mir, dass doch hinter mir der Leonardo steht und der macht eigentlich nicht solche Monstergeräusche und ich dreh mich ganz langsam um, um zu gucken was da so schnauft… Ach was erzähl ich hier, guckt doch einfach selbst:



Ich kramte meine Gropro hervor und drückte sie dem Rasta in die Hand. Der verstand sofort und versenkte sie im Wasser:




Ich überlegte mir gerade, was Rasta dazu sagen würde, wenn ich mir die Taucherbrille überziehen und ins Wasser springen würde, als ich den Lorenzo neben mir sagen hörte „Mami, der ist mir zu gross, ich hab Angst!“ Öhm, wie jetzt. Lorenzo, unser Naturwisenschaftler hat Angst vor einem Wal? Ich fragte, wieso er denn Angst hat, das ist doch nur ein Wal! Jaaaaa, Wale bringen manchmal Boote zum kentern weil die ihnen zu viel Lärm machen, wusste Lorenzo zu berichten. Öhhhm, also besser nicht mit dem Wal schnorcheln gehen. Aber verlockend war es schon. Der Wal war ausgesprochen neugierig und kam immer wieder daher und hat uns mit seinem kleinen Auge angeguckt und das Boot bestaunt (das andere Auge guckte in die andere Richtung). Also ich bin mir ziemlich sicher, der hat UNS gesucht und nicht anders herum. Irgendwann verabschiedete er sich dann ganz klassisch auf Wal-Art:

Und schon knatterten wir wieder über den Pazifik. Rasta meinte noch, dass wir ziemliches Glück haben, es sei gar nicht Wal-Saison! Na, zum Glück hat der Wal das nicht gewusst und hat trotzdem vorbeigeschaut. Also jedenfalls hatten sich die 380 Dollar schon nach den ersten 30 Minuten rentiert. Wir konnten also ganz entspannt zur Isla Coiba fahren.
Die Isla Coiba ist Panama’s grösste Insel und komplett unbewohnt. Dadurch hat sich hier eine einzigartige Flora und Fauna über und unter Wasser erhalten. Dass die Insel nie besiedelt wurde, hat übrigens einen eher makabren Grund: sie diente bis vor 20 Jahren als Gefängnis-Insel.
Wir machten 3 Schorchelgänge und sahen allerlei lustige Tiere unter Wasser:







Aber auch über Wasser gibt’s lustige Tiere:

Gopro mit Wasserschaden
Irgendwann, am Ende unseres letzten Schorchelgangs, machte meine Gopro ihren letzten Japser. Mir war schon seit einigen Tagen aufgefallen, dass das Rückwärts-Display beschlagen ist und dass das nun auch immer schlimmer wurde. Ich hatte das nicht weiter tragisch gefunden – liegt sicher an dem feuchten Klima hier. Als ich sie nun aber nicht mehr starten konnte, sah das sehr nach einem Kurzschluss aufgrund von Wasserschaden aus. Ich war in höchster Sorge. Wir wollten die letzten fünf Tage unserer Ferien auf den Perleninseln verbringen und dort schnorcheln und vielleicht auch tauchen. Da brauche ich eine Gopro.
Also machte ich am Abend zwei Dinge: ich trocknete meine Gorpo und suchte gleichzeitig online einen Gopro-Laden in Santiago (ihr erinnert euch an die vielen Santiagos…), in das wir morgen kommen würden. Von ersterem gibt es sogar ein Foto:

Also Marco fand das schampar lustig, wie ich da meine Gopro an der Klimaanlage zu trocknen versuchte und hat sich da mächtig amüsiert. Ich hingegen hatte grad wenig Humor und hoffte, dass sich die Gopro wieder zum Leben erwecken liesse.
Die Gopro lag dann die ganze Nacht mit aufgeklapptem Deckel und ohne Akku unter der Klimaanlage und am Morgen sah das Rückwärts-Display wieder ganz normal aus. Also wurde ich mutig und schob vorsichtig den Akku rein und startete die Gopro.
Alle hielten die Luft an…
Bis…
Tataaaaaa! Die Gopro wieder zum Leben erwachte! So ein Glück aber auch. Wir müssen nicht nach Santiago zum Chinesen sondern können direkt weiterfahren in Richtung Perleninseln.
Und wie wir dort hingekommen sind und was wir dort erlebt haben, könnt ihr dann in einigen Tagen in unserem letzten Blogbeitrag zu Panama lesen.
Und mit dieser schönen Raupe verabschiede ich mich für heute von euch:

Und tschüss!
12. Januar 2025 um 10:31
👍
12. Januar 2025 um 22:29
Toll, wie immer. Leider muss ich euch schon gute Heimreise wünschen. Herzliche Grüsse Chrigi